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Aktuelles von der viZaar AG, dem Spezialisten für visuelle Prüfung

 

Neues Präzisionswerkzeug dreht auf

 

Albstadt, 28. November 2016 – Ungefähr 100 µm misst der Durchmesser eines menschlichen Haares. Das ist winzig, aber keine Herausforderung für das neue Dreh-Fräszentrum, das die viZaar AG jetzt in Albstadt in Betrieb genommen hat. Abstände von bis zu 0,1 µm kann das Messsystem problemlos registrieren. Bis auf 2 µm genau arbeiten die Schneidewerkzeuge. Damit können selbst winzigste Bohrungen realisiert werden. Der Werkzeugwechsel erfolgt dabei vollautomatisch in nur 2,5 Sekunden. Doch neben Genauigkeit ist auch Kraft gefragt: Die Schmierstoffe zum Kühlen der Bauteile schießen mit einem Druck von bis zu 50 bar aus der Leitung. Beim Fräsen sorgen fast 50.000 Umdrehungen in der Minute dafür, die Werkstücke in Form zu bringen.

 

Maßgeschneidert für die Herstellung von Videoendoskopen

 

Das Dreh-Fräszentrum wurde speziell für die viZaar AG und deren Bedürfnisse bei der Herstellung von Videoendoskopen entwickelt: Das System kommt ohne herkömmliches Spannsystem aus. Stattdessen hält eine besonders feinfühlige Spannvorrichtung die Werkstücke in Position. Die Spannkraft lässt sich präzise steuern. Auf diese Weise können Kleinstteile bearbeitet werden, ohne deren Struktur zu beeinflussen oder gar zu zerstören. „Diese Maschine ist in dieser Ausführung wohl einmalig im süddeutschen Raum“, erklärt Felix Sandel, Technischer Vorstand der viZaar AG, bei der Präsentation des Dreh-Fräszentrums. „Damit können wir unserem Anspruch weiterhin gerecht werden und hochpräzise Videoendoskope produzieren. “